Rücken runden oder nicht – alte und neue Rückenschule

Karin Martina:

An der Frage, ob man allgemein im Alltag oder speziell beim Yoga den Rücken runden oder gerade bzw. in seiner natürlichen Krümmung halten soll, wird an dieser Stelle diskutiert.

Karin Martina beginnt

Ramananda schrieb: "Niemals rund werden im Kreuz. Wer sich daran hält, wird bei keinem Asana jemals Schmerzen im Rücken haben." Quelle: https://www.yoga-welten.de/yoga-forum/mehr-flexibilitaet-in-der-vorwaertsbeuge.htm

Nach all diesen Postings, die man unter obigem Link dazu findet und deren Warnungen, den Rücken zu runden, habe ich nun doch einmal ein bisschen das Netz durchstöbert.

Bei einer bekannten Krankenkasse heißt es:

Einige Annahmen des ursprünglichen Rückenschulkonzepts gelten heute allerdings als überholt. Dies betrifft vor allem das Thema „Rücken schonen“. Wer jede belastende Bewegung – wie zum Beispiel das Vorbeugen mit rundem Rücken – vermeidet, schont sich am Ende zu sehr. Schließlich bedeutet Belastung immer auch Training: Wer Sport treibt, wird mit der Zeit kräftiger – allerdings nicht durch Vermeiden, sondern durch allmähliches Steigern von Belastungen.
„Unbedachte“ Bewegungen schaden einem kräftigen, beweglichen Körper außerdem nicht. Statt Vorschriften wie „Halte stets den Rücken gerade“ zu beachten, ist man deshalb besser beraten, den Körper möglichst vielfältig zu bewegen und zu trainieren, um ihn belastbarer zu machen.“
Quelle: https://www.tk.de/resource/blob/2023220/fdffd2b916d0e10bda84ba55bb47fa86/tk-broschuere-der-ruecken-data.pdf ( Stand: Juni 2017)

Hinweis yoga-welten.de: In der Broschüre zum Rücken von 2018 ( http://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/48774/Datei/3567/TK-Broschuere-Der-Ruecken.pdf ) findet sich dieses Zitat nicht mehr.

Noch was zur „Neuen Rückenschule“

Noch vor einiger Zeit hieß es: Immer gerade sitzen! Nur mit geradem Rücken bücken, sonst schadet das den Bandscheiben und man provoziert einen Bandscheibenvorfall!

Heute weiß man: Auch wenn man sich mal mit rundem Rücken bückt oder zu Hause krumm im Sessel herumlümmelt, schadet das der Wirbelsäule nicht. Auch die Bandscheiben werden dadurch nicht ruiniert. Durch Bücken mit rundem Rücken springt weder eine Bandscheibe raus, noch verstärkt sich deren Abnutzung. Wirbelsäule und Bandscheiben sind stark und gut belastbar.

Heute weiß man, dass es schädlich ist, immer daran zu denken, bestimmte Bewegungen zu vermeiden oder nur auf eine ganz bestimmte Weise ausführen zu dürfen. Es darf keine Bewegungsangst vermittelt werden, stattdessen muss zu Bewegung motiviert werden.

Deshalb gilt: Es gibt keine „falsche“ Bewegung. Bewegung ist gut, so oft, so variantenreich und so vielfältig wie möglich. Also: Übungsleiter sollten in Rückengruppen keine Angst vor falschen Bewegungen vermitteln!

Aus: „Die neue Rückenschule“ von Petra Regelin. Hier zu finden (erstes Suchergebnis): https://www.google.com/search?q=dtb+online+neue+r%C3%BCckenschule+pdf

Seit Oktober 2009 wird am Universitätsklinikum Jena im Auftrag des Forum Gesunder Rücken – besser leben e.V. eine für die Rückenschulbewegung wichtige wissenschaftliche Studie durchgeführt. Von dem, was ich bisher überflogen habe, gefällt mir insbesondere der ganzheitliche Ansatz und die im Gegensatz zur Klassischen Rückenschule vergleichsweise positive Herangehensweise.
Auf Seite 158 gibt es eine tabellarische Gegenüberstellung: https://www.yumpu.com/de/document/view/42447879/von-der-klassischen-ruckenschule-zur-neuen-kddr

Viele Grüße,
Karin

Ramananda

Liebe Karin,

ich schätze Dein Engagement in dieser Sache sehr und möchte auch nicht länger auf der Kontra-Schiene fahren. Aber vielleicht darf ich abschließend noch einige Dinge sagen:

  1. Mit den »wissenschaftlichen Studien« ist das immer eine zweischneidige Sache. Und zwar auf jedem Feld, man denke nur an die Vitamintherapie. Lange Zeit gilt A; dann plötzlich ergeben »neue Erkenntnisse«, daß A Blödsinn ist, es gilt jetzt B. Und nach wieder einiger Zeit stellt sich heraus, A war gar nicht so verkehrt, B ist wieder obsolet. Es fehlt vorne und hinten am gesunden Menschenverstand. Ich bin immer gut gefahren mit den verblüffenden Worten des großen Linus Pauling: »Wissenschaft ist Irrtum auf dem neuesten Stand.«
  2. Was ich in meinem Buch zum Problem Lendenkyphose sage, das gründet ausschließlich in meiner persönlichen Erfahrung. Ich erspare den Lesern die Aufzählung meiner Rücken- und Gelenkprobleme; es genügt zu sagen, dass ich ein klassischer Orthopädie-Patient bin (genauer: war – dem Yoga sei Dank) und in diesem Sinne den typischen Durchschnitt der Bevölkerung repräsentiere. Will sagen: Ich eigne mich bestens als »Versuchskaninchen«, benötige keine »wissenschaftlichen« Studien um festzustellen, was ist für meinen Rücken gut oder schlecht. Und was ist dementsprechend für andere durchschnittliche Rücken gut oder schlecht.
  3. Ich weiß sehr wohl »normale« Alltagsbewegungen zu trennen von den Asanas des Yoga. Und das habe ich in meinem Buch auch so gesagt. Fällt mir der Schlüssel aus der Hand und ich beuge mich gedankenlos mit rundem Rücken um ihn aufzuheben, dann ist das eine Sache von zwei Sekunden. Nehme ich dagegen Paschimottanasana mit rundem Rücken ein, dann verweile ich längere Zeit darin, wie vorgeschrieben. Und hier liegt das Problem. Natürlich bin ich der Meinung: Auch bei zwei Sekunden kann es bereits zum Hexenschuß kommen, dann hat man eben Pech gehabt. Beim längeren unkorrekten Verweilen in Yoga-Asanas aber hat man nicht Pech gehabt, man hat das Unglück geradezu heraufbeschworen.
  4. Ein weiterer Faktor: das Alter. Es ist eine Selbstverständlichkeit, also kaum der Erwähnung wert, dass ein Zwanzigjähriger sich viel mehr Fehler erlauben darf als ein Fünfzigjähriger. Was soll ihm, im Vollbesitz aller Kräfte, schon passieren? Ich selber habe, wie bereits erwähnt, zehn Jahre lang die Asanas mit rundem Rücken praktiziert, und nichts ist passiert. Das ändert sich aber, wenn man älter wird. Junge Leute verstehen in der Regel meine Argumentation nicht, und das ist ihnen nicht übelzunehmen. Erst wenn die Gewebe weniger widerstandsfähig sind, wenn die Knochen- und Bändersubstanz abbaut, beginnt das Nachdenken. Ich spreche nicht für Tänzer, Turner, junge Kampfkünstler, Artisten und Akrobaten, nicht für zwanzig- oder dreißigjährige Ashtanga- und Power-Yoga-Götter, sondern vom nicht mehr ganz so jungen, nicht mehr ganz so fitten Durchschnitt der Bevölkerung – wie es fast alle meine Kursteilnehmer sind. Die Wissenschaft dagegen spricht von »Bevölkerungs-Statistik«; über diesen nichts aussagenden Begriff kann ich nur lachen.
  5.  Schließlich: Für mich gibt es auf dieser Welt die Logik, und dann gibt es die Grundlogik. Die Logik verstehen erstens nicht alle, und zweitens ist Logik auch nicht immer logisch. Die Grundlogik dagegen versteht jedes Kind – und jeder Erwachsene, der verstehen WILL. Was ist diese Grundlogik? Nun, in Deinem Post lese ich:
    »Durch Bücken mit rundem Rücken springt weder eine Bandscheibe raus noch verstärkt sich deren Abnutzung. Wirbelsäule und Bandscheiben sind stark und gut belastbar.«
    Da mag man zunächst denken: wie beruhigend. Wenn da nur nicht die Grundlogik ins Spiel käme, welche lautet:
    »Statistisch gesehen gibt es von zehn Menschen nur einen, der in seinem Leben niemals von Rückenschmerzen geplagt wurde. Dagegen treten allein in Deutschland jährlich ca. 800.000 neue Bandscheibenvorfälle auf. Ca. 70.000 bis 80.000 davon werden operiert.«
    Dabei ist die Rede von 800.000 Vorfällen (Prolapse). Wie viele Vorwölbungen es gibt (Protrusionen, leichtere »Hexenschüsse«, bei denen die Leute nicht zum Arzt gehen), das wird gar nicht gezählt

Jetzt stellt Ramananda drei simple Fragen in den Raum:

  1. Wie kommt es zu diesen sagenhaften 800.000 Prolapsen, wenn doch »Wirbelsäule und Bandscheiben stark und gut belastbar« sind? Und:
  2. Wie viele dieser 800.000 Vorfälle sind in der Lendenlordose passiert? Meine Antwort: 0.
  3. Wie viele dieser 800.000 Vorfälle sind in der Lendenkyphose passiert? Meine Antwort: 800.000.

Was ist das für eine »Wissenschaft«, die so dumme Sätze sagt wie »durch Bücken mit rundem Rücken springt weder eine Bandscheibe raus noch verstärkt sich deren Abnutzung. Wirbelsäule und Bandscheiben sind stark und gut belastbar«?

Das, liebe Karin, nenne ich Grundlogik. Sie wird von jedem Kind verstanden. Und von jedem Erwachsenen, der verstehen WILL.

Mit liebem Gruß,
Ram :)

PS:
Ich habe gerade vorhin auf der Homepage von yogapad.de den neuesten Blog gelesen: »Wie Yoga den Körper ruinieren kann.«

https://yogapad.de/forum/topics/wie-yoga-den-k-rper-ruinieren-kann

Eventuell eine lohnenswerte Lektüre?

Karin Martina

Hallo Ram,

[vorweg: Das Zitat, das du unter 5. bringst, ist von mir auch nur zitiert und hätte ich in dieser Art auch nicht geschrieben.]

die Schulmedizin, die Physiotherapie, ... die Physik entwickeln sich ständig weiter. Manche Fehler werden behoben, neue werden gemacht.

Deshalb ist es auch sinnvoll, nie irgendetwas als Dogma anzuerkennen.

Ich wünsche mir, dass Menschen ihre Eigenkompetenz entwickeln bzw. stärken.

Und das ist es auch, was meines Erachtens in einen Yogaunterricht gehört: Menschen in ihrer Eigenwahrnehmung zu unterstützen. Ihnen Tipps und Vorschläge an die Hand zu geben, aber die letzte Entscheidung für das, was sie tun, immer bei ihnen zu lassen.

Gerade im Yoga ist dies leider oft nicht so. Yogis sollen sich bedingungslos einem Guru hingeben ...

Ich finde es dagegen sehr wichtig Grundannahmen, Aussagen von Gurus, Lehrern, Meinungsführern, ... in Frage zu stellen und seine eigenen Gedanken und Erfahrungen dazu zu machen.

In meiner Kindheit wurde in der Physiotherapie das Hohlkreuz verteufelt. Einige, die sich an die Anweisungen gehalten haben, haben sich dadurch Beschwerden zugezogen. Besser sind diejenigen gefahren, die Eigenkompetenzen entwickelt haben und weniger auf ihren Physiotherapeuten gehört haben.

Nun, deine Grundlogik, dass man den Rücken nicht runden solle, widerspricht all meiner Erfahrung. Meines Erachtens ist der Rücken dazu gemacht um ihn in alle Richtungen – also auch nach vorne – zu bewegen und braucht auch Bewegung, um geschmeidig zu bleiben. Hierzu fällt mir ein alter Spruch ein: „Wer rastet, der rostet“.

Das heißt natürlich auch nicht, dass man überall und bei allem einen runden Rücken machen sollte. Es ist aber ein Unterschied, ob man Pascimottanasana (sitzende Vorwärtsbeuge) einnimmt oder ein schweres Gewicht stemmt.

Kinder die in der Schule auf dem Stuhl kippeln, sich ständig darauf hin und her bewegen, haben noch das gesunde Empfinden, dass es nicht gut ist, solange in der ihnen vorgegebenen Haltung stillzusitzen.

Eine Yogalehrerin von mir sagte mal: „Diese dauernden Schonhaltungen bringen uns nicht weiter.“

Dem kann ich nur zustimmen. Hier hat die Schulmedizin erfreulicherweise dazugelernt und setzt inzwischen auf Bewegung, statt auf Stillstellen.

Das Gegenteil zu machen und ohne Sinn und Verstand, aber mit viel Ehrgeiz z. B. Yoga zu machen und sich gewaltsam in verschiedenste Positionen hineinzubrezeln, nicht auf Schmerzen zu achten, führt früher oder später zu Schäden und Verletzungen.

In unserer leistungsorientierten Gesellschaft ist es logisch, dass viele das Leistungsdenken auch beim Yoga nicht gleich ablegen können. Manche lassen sich auch in ihrem Ehrgeiz nicht bremsen und lernen erst durch eine Verletzung dazu.

Es ist ein weiterer Mythos, dass Ashtanga Yoga nur etwas für junge und fitte Menschen sei. Das liegt aber auch an der Art, wie bei uns oftmals Ashtanga Yoga unterrichtet wird. Geführte Klassen sind toll, aber hierbei müssen die Teilnehmer körperlich auf einem ähnlichen Level sein oder so diszipliniert sein, sich zurückzunehmen (was in unserer Leistungsgesellschaft für die allerwenigsten möglich ist).

Traditionell wird im Mysore Stil unterrichtet. D.h. Einzelunterricht in der Gruppe. Die Serie wird langsam nach und nach aufgebaut und die einzelnen Asanas individuell variiert. Dabei ist alles erlaubt, wenn es zum „Ziel“ führt.

Die erste Serie im Ashtanga Yoga heißt Yoga Chikitsa - Yoga Therapie. Nancy Gilgoff, eine der ersten „Westler“, die Ashtanga Yoga gelernt haben:
„If I were alive today without Ashtanga, I certainly wouldn’t have much quality to my life because I was going downhill pretty quickly,“
https://www.yogajournal.com/lifestyle/yoga-trends/gilgoff-s-grace/

Manche erwähnen, dass es im Ashtanga Yoga so viele Verletzungen gäbe und meinen, es wäre deshalb schädlich. Meines Erachtens entstehen die meisten Verletzungen aufgrund des Ehrgeizes und Leistungsdenken, mit dem praktiziert wird. Und keine Frage - Ashtanga Yoga zieht ehrgeizige Menschen mehr an als „Couch Potatoes“.

Vom kleinen Exkurs zum Ashtanga Yoga zurück zur „Neuen Rückenschule“:

Ich finde die Entwicklung hin zur „Neuen Rückenschule“ sehr erfreulich. Insbesondere finde ich es toll, dass es auch ein anderes Menschen- und Weltbild vermittelt. Nicht mehr mit erhobenem Zeigefinger von oben herab „das ist schädlich, das darfst du nicht tun“, sondern Motivation zu Bewegung auf einer eher partnerschaftlichen Vermittlung. Und endlich auch die Anerkennung der psychosozialen Faktoren als Ursache für Rückenschmerzen.

Viele Grüße,
Karin

Ramananda

Karin Martina schrieb: „[vorweg: Das Zitat das du unter 5. bringst ist von mir auch nur zitiert und hätte ich in dieser Art auch nicht geschrieben.]

Hi Karin,

das war mir schon klar, dass diese Worte nicht von Dir selber stammen, das hatte ich richtig verstanden.

Hast Du inzwischen schon Zeit gehabt, den langen Text auf yogapad.de (»Wie Yoga den Körper ruinieren kann«) zu lesen? Deine Meinung würde mich interessieren.

:)

larrim

Hallo Karin

Ich stimme dir zu, der Rücken ist gemacht, um in alle möglichen Richtungen bewegt zu werden. Fazit der neuen Rückenschule ist in meinen Augen ein ausgewogenes Maß an Bewegung. Hier aber kommen neben dem Yoga auch noch die Bewegungsmuster des täglichen Lebens dazu.

Meine Erfahrung in den Kursen ist immer wieder, dass die Menschen zu viel Zeit mit rundem Rücken in ihrem Leben verbringen, sei es auf schlechten Büromöbeln, oder zu Hause im Sofa rumlümmeln.

Ich erinnere mich noch ganz vage an eine interessante Studie. Wissenschaftler haben einem Patienten einen Sensor in die Bandscheibe gesetzt und anschließend die Belastungen der Wirbel und Bandscheiben gemessen. Auch hier war Fazit der Studie, man darf ruhig ein wenig mit rundem Rücken im Sofa oder Sessel rumlümmeln, wenn, ja wenn man sich einen Teil der Zeit um Aufrichtung und sanfte Dehnung der Wirbelsäule bemüht.

Die meisten meiner Kursteilnehmer:innen stehn in der Mitte ihres Lebens, verbringen oft acht oder mehr Stunden im Büro vor dem PC mit oft rundem Rücken. Was liegt näher, als durch langsames Bewegen in den Asanas für einen Ausgleich zu schaffen.

Sicher wird ein junger athletischer durchtrainierter Körper da wesentlich mehr Rundheiten verzeihen, als ein schon etwas in die Jahre gekommener Körper.

Licht und Liebe
Lars

Ramananda

Liebe Karin,

ich habe vorhin vergessen, zu einem Absatz Deines Posts eine doch wichtige Anmerkung zu machen. Du schreibst:

»Ich wünsche mir, dass Menschen ihre Eigenkompetenz entwickeln bzw. stärken. Und das ist es auch was meines Erachtens in einen Yogaunterricht gehört: Menschen in ihrer Eigenwahrnehmung zu unterstützen. Ihnen Tipps und Vorschläge an die Hand zu geben, aber die letzte Entscheidung für das was sie tun immer bei ihnen zu lassen.«

Im Grunde hast Du natürlich recht.

Was jedoch mich persönlich betrifft, sehe ich die Sache nach 23 Jahren Unterrichtserfahrung so:

Viele Kursteilnehmer a) können nicht einschätzen, ob dies und jenes für sie gut oder schlecht ist, und noch problematischer, viele b) können nicht SPÜREN (= der für mich wichtigste Begriff in der Praxis des Yoga).

Konkret: Beuge ich mich mit rundem Rücken aus dem Stand, meldet sich sofort die Lendengegend, schon nach wenigen Zentimetern läuten alle Alarmglocken: Vorsicht! Aber da bin ich oft alleine auf weiter Flur. Die meisten Übenden spüren NICHT, dass bei gesagter Bewegung ihr Rücken in Gefahr ist. Und, ohne polemisieren zu wollen, stelle ich fest: Dass sie es nicht spüren heißt NICHT, dass die Sache in Ordnung ist!

Deshalb muss man lange Zeit die Menschen vor sich selber schützen (Verzeihung, aber mir fällt kein besserer Begriff ein), indem man ihnen klare Anweisungen erteilt, selbst wenn diese nicht immer einleuchten. Einfach weil das in den Verantwortungsbereich des Lehrers gehört.

Ganz selten gibt es in meinen Kursen Teilnehmer, die – um beim Beispiel Rumpfbeuge zu bleiben – gegen meinen »Befehl« revoltieren. Sie hören dann von mir stets denselben Spruch:

»Bei dir daheim kannst du, wenn du meinst, dass es sein muss, den Rücken so rund machen wie du willst. Denn dort bist du für dich selber verantwortlich. Sollte dann etwas passieren: bedauerlich, aber der Yogalehrer war nicht schuld ! IN DER YOGASCHULE jedoch VERLANGE ich einen geraden Rücken; wenn nämlich bei der Ausführung mit rundem Rücken etwas passiert, dann bin ICH schuld. Und wenn dieser Zwang für dich nicht annehmbar ist, dann musst du dein Glück in einer anderen Yogaschule finden.«

Wie gesagt, nur meine ganz subjektive Meinung.

Noch eine Anmerkung zu dem, was @Lars oben gesagt hat.

Ich bin, wie alle Menschen, nicht 24 Stunden täglich konzentriert; ich gerate unzählige Male tagsüber in einen Rundrücken (vor allem am PC). Das sage ich nur, weil Du meintest, Menschen wie ich würden rumlaufen wie mit einem Stock im Rücken. Meine Wirbelsäule bewegt sich wahrlich »in alle Richtungen«, leider auch in die falschen. Umso wichtiger ist es, und da trifft Lars genau den Punkt, mit gezielten und korrekt (!) praktizierten Asanas für den nötigen Ausgleich zu sorgen.

Ein kleiner, täglicher Selbstversuch: Ich sitze am PC, konzentriere mich auf das Tippen und »vergesse« durch diese Konzentration den geraden Rücken. Nach einiger Zeit meldet sich das Kreuz mit Schmerzen. Dann richte ich mich auf, ziehe das Gesäß nach hinten, kippe also das Becken nach vorne. Ergebnis: Die Schmerzen sind sofort weg.

Was will uns das sagen? :)

Für meinen Teil möchte ich damit diesen Thread schließen, ansonsten drehen wir uns, liebe Karin, im Kreise, findest Du nicht auch?

Mit Ausnahme der Erleuchteten sind ALLE Menschen die Gefangenen des eigenen Denkens. Und so gilt auch für mich bei diesem Thema: Ich kann nicht anders; ich kann nicht gegen meine Überzeugung sprechen und handeln.

Dage

Hallo Larrim und Ramananda,

mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, was Ihr generell von Ashtanga Vinyasa Yoga haltet. Da ist ein zumindest leicht gerundeter Rücken in vielen Asanas wohl kaum zu vermeiden.

Grüße, Dage

larrim

Namaste Dage.
Auf eine kurze klare Frage kannst du gerne eine kurze und klare Antwort haben.
Ashtanga Vinyasa Yoga ist nicht meins, es liegt mir nicht.

Licht und Liebe
Lars

Dage

Hallo Lars,

für meinen Teil: Ashtanga ist die einzige Yogarichtung, die ich kenne und übe - ich habe so gut wie keine Vorstellung davon, was andere üben (deshalb gucke ich auch ganz gerne manchmal in dieses Forum).

Zurück zum Rücken: Ich erinnere mich an meine ersten Ashtanga-Stunden. Da ich bei Surya Namaskara A bei gestreckten Beinen den Boden nicht berühren konnte, versuchte ich es mit rundem Rücken: was der Lehrer schnell beendete, ich sollte mangelnde Flexibilität in den Hamstrings durch gebeugte Beine ausgleichen. Grund: Rückenschonung. Genauso Paschimottanasana: Beine leicht anwinkeln, anstatt mit rundem Rücken versuchen, die Zehen zu erreichen. Und mit der Zeit (Jahre!) mache ich Vorwärtsbeugen mit zunehmend durchgestreckten Beinen, bei ziemlich geradem Rücken.

Also auch über verschiedene Stile hinweg sind sich gute Lehrer wohl meistens einig.

Viele Grüße
Dage

Ramananda

Dage schrieb: „Da ich bei Surya Namaskara bei gestreckten Beinen den Boden nicht berühren konnte, versuchte ich es mit rundem Rücken: was der Lehrer schnell beendete, ich sollte mangelnde Flexibilität in den Hamstrings durch gebeugte Beine ausgleichen. Grund: Rückenschonung. Genauso Paschimottanasana …

Lieber Dage,

schön zu hören, die beiden Tipps waren genau richtig. Da hattest Du einen guten Lehrer, der das Problem verstanden hat.

Mit liebem Gruß,
Ram

Zum Ashtanga Vinyasa vielleicht später mal … :)

Karin Martina

Ramananda schrieb: „... Was jedoch mich persönlich betrifft, sehe ich die Sache nach 23 Jahren Unterrichtserfahrung so:
Viele Kursteilnehmer a) können nicht einschätzen ob dies und jenes für sie gut oder schlecht ist, und noch problematischer, viele b) können nicht SPÜREN (= der für mich wichtigste Begriff in der Praxis des Yoga).

Da stimme ich dir zu. Die Körperwahrnehmung ist vielen Menschen in unserer Kultur abhanden gekommen. Deshalb muss man lange Zeit die Menschen vor sich selber schützen (Verzeihung, aber mir fällt kein besserer Begriff ein), indem man ihnen klare Anweisungen erteilt, selbst wenn diese nicht immer einleuchten. Einfach, weil da gehört.

Nun ich würde es eher als Tipps, Vorschläge etc. bezeichnen, was ich meinen Kursteilnehmern mitteile. Mein Ansatz ist eher mit dem Betreffenden herauszufinden, was für ihn gerade passt. (Jeder Mensch ist schließlich anders und ich lerne immer wieder neues dazu.) Das kann ich leider nicht in allen Stunden machen, es ist jedoch in Mysore Klassen möglich, wo ich ganz individuell auf jeden Einzelnen eingehen kann.

Für meinen Teil möchte ich damit diesen Thread schließen, ansonsten drehen wir uns, liebe Karin, im Kreise, findest Du nicht auch?

Ja, wir haben da einfach sehr verschiedene Ansichten.

Viele Grüße,
Karin

Karin Martina

Ramananda schrieb: „Hast Du inzwischen schon Zeit gehabt, den langen Text auf yogapad.de (»Wie Yoga den Körper ruinieren kann« ) zu lesen? Deine Meinung würde mich interessieren.

Hallo Ram,

trotz des Abschlusses noch ein paar Anmerkungen zu dem Artikel. Der Link führt zu einem Artikel inder New York Times https://www.nytimes.com/2012/01/08/magazine/how-yoga-can-wreck-your-body.html der ein Auszug des Buches „The Science of Yoga
The Risks and the Rewards“ von William J. Broad ist.

Beitrag: Licht und Schatten von Yoga - Rezension "The Science of Yoga" von William J. Broad

Dem Pulitzerpreisträger William J. Broad waren schon mehrere Bestseller vergönnt. So wundert es nicht, dass auch sein Yoga-Buch "The Science of Yoga" ein Verkaufserfolg ist.

Broads Buch basiert auf seinen jahrelangen Nachforschungen zur Wirkungsweise von Yoga. Er recherchierte in indischen Ashrams und versuchte gleichzeitig, alle wichtigen wissenschaftlichen Untersuchungen über Yoga-Übungen auszuwerten. Herausgekommen ist ein spannende (zumindest wenn man sich für Yoga interessiert) literarische Reise durch die Geschichte des Yoga, seine Entwicklung, die unterschiedlichen Stile und Schulen. Die breite Herangehensweise verhindert einen Anspruch auf Vollständigkeit, trotzdem kann dem Autor nicht mangelnder Fleiß vorgeworfen werden, Broad liefert ein breites Spektrum an Erlebnissen, Studien und Einzelschicksalen.

Dass es jedoch derartige Wellen schlug, liegt vor allem am Kapitel "Das Verletzungsrisiko". Dabei praktiziert Broad seit über 40 Jahren Yoga und tut es weiterhin. Nur mit kleinen Änderungen.

Hier weiterlesen

 

„How Yoga Can Wreck Your Body“ - ein wichtiges Thema. Der Artikel handelt v.a. von einem Yogalehrer namens Black, der Yoga für die meisten Menschen für schädlich hält.
Er gibt eine sehr treffende Definition von Yoga: „Is this Yoga?“ (Ist das Yoga?) fragt er, und antwortet: „It is if you are paying attention.“ (Das ist es, wenn du aufmerksam bist).
Das hat er vielleicht nicht gemeint, führt mich aber zu der Frage: Sollten wir es aufgeben aufmerksam (achtsam) zu sein?

Er sagt: „My message was that ›Asana is not a panacea or a cure-all. In fact, if you do it with ego or obsession, you’ll end up causing problems.“
Dem kann ich nur zustimmen. Vielleicht habe ich es übersehen, aber ich habe nicht gefunden ,was er dazu sagt, wenn man Yoga ohne Ehrgeiz betreibt. Zwei Prinzipien im Yoga sind nach Patanjali:

  • abhyasa - beharrliches Üben
  • vairagya - Gleichmut

D.h. eine regelmäßige Praxis, in der ich nicht darauf verhaftet bin, wie „gut“ sie ist. D.h. auch (ahimsa) ich passe die Praxis meiner aktuellen Befindlichkeit an.

Für viele Menschen ist gerade das die größte Herausforderung: sich zurückzunehmen und weniger zu machen als sie zunächst denken mögen.

In dem Artikel sind einige Fälle aufgezählt, wo Menschen genau das nicht gemacht haben, sondern mit viel Ehrgeiz Dinge gemacht haben, die für sie schädigend waren. Z. B. einer, der beschloss, seine Praxis zu intensivieren und sich dann mehrere Stunden täglich in Vajrasana (Kniesitz) setzte und dabei für den Weltfrieden chantete. Das ist ein Verhalten ohne Sinn und Verstand. Oder kann jemand nachweisen, dass dadurch der Weltfrieden zugenommen hätte? Ich würde sagen eher im Gegenteil, da er sich damit schädigte. (Er bekam bald Schwierigkeiten beim Gehen etc.)

Bei der Yogapraxis geht auch immer darum, an seine eigenen Grenzen heranzugehen, diese jedoch nicht gewaltsam zu überschreiten. Und v.a. dies mit Achtsamkeit zu tun.

Der Artikel hat ganz klar eine einseitige Sichtweise auf die möglicherweise entstehenden Schäden bei der Yogapraxis, so wie manch andere nur die heilenden, positiven Wirkungen thematisieren.

Letztlich liegt es an einem selbst, was man aus Yoga macht oder wie man es verwendet.

Grüße,
Karin

Ramananda

Karin Martina schrieb: „… trotz des Abschlusses noch ein paar Anmerkungen zu dem Artikel „How Yoga Can Wreck Your Body“… Der Artikel hat ganz klar eine einseitige Sichtweise auf die möglicherweise entstehenden Schäden bei der Yogapraxis, so wie manch andere nur die heilenden, positiven Wirkungen thematisieren.

Liebe Karin,

ich bin hier ganz Deiner Meinung – Glenn Black ist sehr einseitig. Aber vielleicht war das Absicht, weil eben »die anderen« nur das Positive betonen? Provokation hat den Effekt der größeren Aufmerksamkeit. Und dies hat Black ja erreicht.

Über einiges, was er sagt, muss man unbedingt nachdenken. Es sollte sich aber niemand von dem Artikel dazu bringen lassen, die Yogapraxis aufzugeben. Denn der Yoga war, ist und bleibt ein Wunder.

Alles Gute für Dich! Von Herzen,
Ram

soleil

Liebe Karin,
ich bin Physiotherapeutin, Rückenschullehrerin und habe sogar bei der Uni Jena meinen Auffrischungskurs dafür absolviert. Schon da hatten ich und mein Team Probleme. Wir sollen den Schmerz negieren und einfach zur Bewegung anregen, das stimmte uns sehr bedenklich. Der Schmerz ist für uns Menschen ein Warnsignal. So sollten wir Yoga so anregen, dass man dies stets vor der Schmerzgrenze tut, überschreitet man diese, kann man mit Problemen rechnen.

Für mich ist interessant, dass man bücken und Rundrücken auf eine Ebene hebt. Bücken macht man in der Lendenwirbelsäule, die Brustwirbelsäule macht das gar nicht ...
Liebe Grüße von Soleil

Ramananda

Dage schrieb: „… ein zumindest leicht gerundeter Rücken ist in vielen Asanas wohl kaum zu vermeiden.

Hi Dage,

Rundrücken ist nicht gleich Rundrücken. Noch einmal das in einem anderen Thread gebrachte Zitat aus den Heilwirkungen:

»Bei der Frage nach der Gefährlichkeit des Rundrückens ist der Faktor Belastung entscheidend. Beugt man sich mit rundem Rücken über die Badewanne, ist das gefährlich; stützt man sich dabei mit den Händen auf dem Rand ab, belastet es die LWS weniger stark (ein kurzer Selbstversuch wird dies bestätigen). Wohlgemerkt: schlecht ist es immer noch, aber nicht so gefährlich wie ohne Stütze. Die Rumpfbeuge im Stehen mit rundem Rücken ist mit gebeugten Knien weniger schlimm (!) als mit gestreckten Knien. Und so gesehen wiederum weniger gefährlich ist der leicht kyphosierte Rücken in der Embryohaltung. Alles ist eine Frage der Hebelgesetze.« Aus:

Ich weiß also sehr wohl zu unterscheiden. Das »niemals rund werden im Kreuz« ist in seiner Absolutheit einfach ein Sicherheitsmerksatz, der in Fleisch und Blut übergehen sollte. Die Nuancierungen sind dann dem Übenden überlassen.

Persönlich bin ich aber eher radikal. Wenn ich sage: Der leicht kyphosierte Rücken in Balasana ist nicht so schlimm wie z.B. in Padahasta, dann ist das die eine Sache.

Ich sage aber auch in den Heilwirkungen: »So richtig gesund« ist die Lendenkyphose in Balasana eben auch nicht … :)

Mit liebem Gruß,
Ram

Karin Martina

Soleil schrieb: „Liebe Karin, ich bin Physiotherapeutin, Rückenschullehrerin und habe sogar bei der Uni Jena meinen Auffrischungskurs dafür absolviert. Schon da hatten ich und mein Team Probleme. Wir sollen den Schmerz negieren und einfach zur Bewegung anregen, das stimmte uns sehr bedenklich. Der Schmerz ist für uns Menschen ein Warnsignal.

Hallo Soleil,

vielleicht ist da jemand von einem extrem („das und das und das ist supergefährlich und darfst du keinesfalls machen, auch wenn du dich dabei gut fühlst“) ins andere gerutscht („stell dich nicht so an und überwinde die Schmerzen, auch wenn du das Gefühl hast, dass es dir schadet“) und hat dabei die Menschen auf der Strecke gelassen?

Viele Grüße,
Karin

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Siehe auch

Mehr Flexibilität in der Vorwärtsbeuge

Aum fragt:

Guten Morgen,
ich möchte mich gerne den Vorwärtsbeugen (sitzend, wie stehend) ausgiebig widmen. Ich sitze seit Jahren bereits, wie ein gerader Stock da und in der stehenden Vorwärtsbeuge kommen meine Hände nicht zum Boden.

Das möchte ich gerne ändern.

Ich habe sicherlich eine Blockade im unteren Rücken, denn oft empfinde ich dort Schmerzen. Sogar bei Kapalabhati.

Wie kann ich flexibler werden?

Rückbeugen sind für mich überhaupt kein Problem.

Des Weiteren kann ich beim Hund/Berg auch die Fersen nicht zum Boden bringen.

Ich denke, ich habe eben diese Blockade im unteren Rücken und eine Muskelverkürzung in den Beinen/Waden.

Kann mir jemand praktische Tipps geben zur täglichen Praxis? Vielen Dank.
Aum

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Um die oftmals sehr wertvollen Beiträge der Forumsteilnehmer zu "retten", wurden die Forenposts in dieses Format übertragen. Dabei wurden Dopplungen, Rechtschreibfehler und auch themenfremde Postings korrigiert, gekürzt oder ganz weggelassen. Diese "Straffung" erleichtert den Einstieg ins Thema.

Unter jedem Posts gibt es die Möglichkeit, diesen weiterhin zu ergänzen, auf Fehler aufmerksam zu machen usw.

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Geschrieben von

Peter Bödeker
Peter Bödeker

Peter hat Volkswirtschaftslehre studiert und arbeitet seit seinem Berufseinstieg im Bereich Internet und Publizistik. Nach seiner Tätigkeit im Agenturbereich und im Finanzsektor ist er seit 2002 selbständig als Autor und Betreiber von Internetseiten. Als Vater von drei Kindern treibt er in seiner Freizeit gerne Sport, meditiert und geht seiner Leidenschaft für spannende Bücher und ebensolche Filme nach. Zum Yoga hat in seiner Studienzeit in Hamburg gefunden, seine ersten Lehrer waren Hubi und Clive Sheridan.

https://www.yoga-welten.de

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