Tapas im Yoga: Disziplin ohne Selbstausbeutung
Du hast dir vorgenommen, heute Yoga zu üben. Doch der Tag war voll, die Lust fehlt, und auf dem Sofa wartet das Handy. Ist jetzt Dranbleiben gefragt? Oder wäre eine Pause vernünftiger? Tapas bezeichnet im Yoga eine bewusste, auch anspruchsvolle Übungsdisziplin, die der inneren Klärung dient. Dazu gehört, Ablenkungen und gewohnten Impulsen nicht jedes Mal nachzugeben. Ebenso wichtig ist ein Maß, das deine Praxis langfristig trägt. Dieser Artikel zeigt, wie Anstrengung, Erholung und Anpassung zusammenwirken – und …
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Körperkompass im Alltag: Körperwahrnehmung üben und bewusst handeln
Du liest eine Nachricht am Bildschirm. Erst als du dich zurücklehnst, bemerkst du deine hochgezogenen Schultern und den festen Griff um die Maus. Solche Momente eignen sich für einen kleinen Körperkompass: Kontakt wahrnehmen, Anstrengung bemerken, eine passende Veränderung wählen und dich wieder deiner Tätigkeit zuwenden. Hier lernst du einen kurzen Ablauf kennen, mit dem du Körperwahrnehmung beim Arbeiten, an Übergängen und im Gespräch üben kannst.
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Shaucha im Yoga: Wie Reinheit Körper und Geist auf die Stille vorbereitet
Du setzt dich zur Meditation. Doch der Körper findet keine Ruhe, im Magen drückt es, das letzte Gespräch klingt nach, und im Kopf läuft der Tag weiter. Der Yogaweg beginnt deshalb schon vor dem Sitzen. Shaucha meint die äußere und innere Reinigung des Körpers ebenso wie die Klärung des Geistes. Körperpflege, förderliche Ernährung, Asana, Pranayama und eine bewusste Lebensführung schaffen Bedingungen, unter denen Sammlung leichter wird. Ihr gemeinsamer Horizont ist die geistige Stille, die Patanjali in Sutra I.2 …
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Yoga richtig üben: Muss die Haltung perfekt aussehen?
Du übst eine Vorbeuge, aber deine Hände erreichen den Boden nicht. Beim Baum brauchst du die Wand, während andere frei stehen. Und im Ausfallschritt möchtest du lieber eine Decke unter das Knie legen. Machst du die Übungen deshalb falsch? Nein. Eine gute Yogahaltung muss nicht genauso aussehen wie auf einem Foto oder bei der Person neben dir. Sie sollte zum Zweck der Übung, zu deinen körperlichen Voraussetzungen und zur aktuellen Belastbarkeit passen. Ausrichtung und Anleitung bleiben wichtig. Du kannst eine …
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